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Wappen der Partnerstädte auf Banner über der Sprem

Am 26. April wird jährlich international der Welttag der Partnerstädte begangen. Auch die Stadt Cottbus/Chóśebuz nimmt diesen Anlass wahr, um die Bedeutung internationaler Freundschaften und kommunaler Zusammenarbeit hervorzuheben. Stadtpartnerschaften stehen für gelebte Völkerverständigung, kulturellen Austausch und gemeinsame Projekte über Ländergrenzen hinweg.

Cottbus/Chóśebuz pflegt seit vielen Jahren enge Beziehungen zu Partnerstädten in Europa und darüber hinaus. Diese Partnerschaften werden durch Begegnungen, Schüleraustausche, kulturelle Veranstaltungen sowie Kooperationen in Bereichen wie Bildung, Wirtschaft und Nachhaltigkeit aktiv gestaltet. Sie eröffnen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Anlässlich des Aktionstages wird im Stadtzentrum ein sichtbares Zeichen gesetzt: Ein Banner in Höhe der Spremberger Straße/Altmarkt zeigt ab sofort bis zum 26. April die Wappen der sieben internationalen sowie zwei nationalen Städtepartnerschaften. Ziel ist es, die Vielfalt und den Mehrwert dieser Verbindungen im öffentlichen Raum sichtbar zu machen und Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit zu setzen. Bei dieser Aktion handelt es sich um ein temporäres Format.

Parallel dazu arbeitet die Stadt an dauerhaften Symbolen im Innenstadtbereich, die die Städtepartnerschaften langfristig sichtbar machen sollen. Diskutiert wird unter anderem ein „Postkutscher-Pfad“, bei dem kleine Figuren – etwa in Form von Zwergen – an verschiedenen Standorten auf die jeweiligen Partnerstädte aufmerksam machen. Solche Formate orientieren sich an erfolgreichen Beispielen aus Städten wie Wrocław (Breslau) oder Zielona Góra, wo vergleichbare Figuren das Stadtbild prägen und Besucherinnen und Besucher zum Entdecken einladen. Auch die weitere Benennung von Straßen oder Plätzen nach Partnerstädten ist geplant. Kürzlich wurde zum Beispiel am Bahnhof in Cottbus/Chóśebuz der Montreuiler Platz benannt.

Hintergrund:
Der Welttag der Partnerstädte macht jährlich auf die Rolle von kommunalen Partnerschaften als Brücken zwischen Kulturen aufmerksam. In Deutschland engagieren sich zahlreiche Städte und Gemeinden in solchen Kooperationen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur europäischen und internationalen Verständigung.

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz pflegt seit vielen Jahrzehnten ein vielfältiges Netzwerk an Städtepartnerschaften: seit 1959 mit Montreuil (Frankreich), seit 1967 mit Grosseto (Italien), seit 1975 mit Zielona Góra (Polen) und Targovishte (Bulgarien), seit 1978 mit Košice (Slowakei), seit 1987 mit Saarbrücken (Deutschland), seit 1995 mit Gelsenkirchen (Deutschland) sowie seit 1999 mit Nuneaton & Bedworth (Vereinigtes Königreich). Die seit 1974 bestehende Städtepartnerschaft mit Lipezk (Russische Föderation) wurde im Jahr 2022 infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ruhend gestellt. Alle weiteren Informationen sind auf www.cottbus.de/internationales zu finden.