Am 19. Februar 2026 fand im Stadthaus Cottbus die 33. Delegiertenversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Cottbus e.V. statt. Vertreterinnen und Vertreter der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, der Stadtjugendfeuerwehr sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und weiteren Blaulichtorganisationen kamen zusammen, um auf das Jahr 2025 zurückzublicken und aktuelle Entwicklungen im Brand- und Katastrophenschutz zu erörtern.
Jahresrückblick 2025 und Fortschreibung der Entwicklungen 2026
Der Verband konnte für das vergangene Jahr eine insgesamt positive Bilanz ziehen. Die Zahl der Einsätze lag statistisch unter den Werten der Vorjahre, was sowohl auf präventive Maßnahmen als auch auf die engagierte Arbeit aller Einsatzkräfte zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang sprach der Verband seinen ausdrücklichen Dank an alle Feuerwehrangehörigen sowie deren Familien aus, die durch ihre Unterstützung die Ausübung dieses verantwortungsvollen Ehren- und Hauptamtes erst ermöglichen.
Auch im Bereich des Feuerwehrsports erwies sich das Jahr 2025 als besonders erfolgreich. Mehrere Siege und neue Bestleistungen unterstrichen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der Sportlerinnen und Sportler und verdeutlichten zugleich, dass der Feuerwehrsport in Cottbus weit mehr ist als eine Randsportart.
Ein weiterer Schwerpunkt, der sich bereits in diesem Jahr eignete, lag auf der Modernisierung und Erneuerung technischer Ausstattung. Dazu wurden drei neue Löschfahrzeuge in Dienst gestellt, ein generalüberholter Einsatzleitwagen wieder in Betrieb genommen und ein Fahrzeug für die Notfallseelsorge bereitgestellt. Diese Maßnahmen stärken die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr und verbessern den Brand- und Katastrophenschutz in der Stadt nachhaltig.
Jugendarbeit und Nachwuchsgewinnung
Die Stadtjugendfeuerwehr präsentierte sich 2025 bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen und setzte wichtige Impulse in der Kinder- und Jugendarbeit, auch über die Landesgrenzen hinaus. Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme am gemeinsamen Pfingstlager mit dem Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße, das erneut großen Zuspruch fand.
Ein bedeutender Meilenstein für die Nachwuchsgewinnung wurde im Rahmen der Delegiertenversammlung offiziell besiegelt: Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung „Wahlpflichtfach Feuerwehr“ mit der Sachsendorfer
Oberschule. Oberbürgermeister Tobias Schick, der Präsident des Stadtfeuerwehrverbandes Jochen Schubert sowie Schulleiterin Grit Duschka setzten ihre Unterschriften unter die Vereinbarung. Das neue Wahlpflichtfach soll Schülerinnen und Schülern frühzeitig Einblicke in das Feuerwehrwesen ermöglichen und langfristig das Interesse an der Jugendfeuerwehr, dem späteren Einsatzdienst oder sogar einer beruflichen Laufbahn bei der Berufsfeuerwehr fördern.
Ehrungen und Dank
Im feierlichen Rahmen wurden zudem verdiente Feuerwehrangehörige für ihre treuen Dienste oder besonderen Leistungen ausgezeichnet. Die Ehrungen erfolgten durch den Stadtfeuerwehrverband, dem Landesfeuerwehrverband Brandenburg sowie dem Ministerium des Innern und für Kommunales. Der Verband nutzte die Versammlung außerdem, um den zahlreichen Partnern und Unterstützern zu danken. Neben Oberbürgermeister Tobias Schick, dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg Rolf Fünning und dem Präsidenten des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße Robert Buder nahmen weitere Gäste aus Politik, Verwaltung, Schulen, Wirtschaft und Blaulichtorganisationen teil. Darunter Vertreter der Sachsendorfer und Schmellwitzer Oberschule, der Sparkasse Spree-Neiße, des THW, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Bundeswehr. Ihre kontinuierliche Unterstützung trägt maßgeblich zur erfolgreichen Arbeit des Stadtfeuerwehrverbandes bei.