Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Stadt Cottbus/Chóśebuz freuen sich, bekannt zu geben, dass der Lausitzkirchentag 2028 in Cottbus stattfinden wird.
Cottbus/Chóśebuz – Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) veranstaltet vom 9. bis 11. Juni 2028 einen Lausitzkirchentag in Cottbus/Chóśebuz. Mit dem Lausitzkirchentag 2028 macht die Evangelische Kirche die hohe Verbundenheit mit der Region sichtbar und möchte einen Beitrag dazu leisten, den gesellschaftlichen Wandel in der Lausitz gemeinsam verantwortungsvoll und hoffnungsvoll zu gestalten.
Die Schirmherrschaft übernehmen Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Sie unterstreichen damit die länderübergreifende Bedeutung des Lausitzkirchentags für den gesellschaftlichen Dialog und den Strukturwandel in der Region.
„Cottbus/Chóśebuz ist ein idealer Ort für den Lausitzkirchentag, weil hier die Herausforderungen und Chancen des Strukturwandels besonders sichtbar sind“, sagt Generalsuperintendentin Theresa Rinecker, Mitglied des Organisationsstabs des Lausitzkirchentags. „Die Stadt gestaltet mit den Bürgerinnen und Bürger und vielen Verantwortungsträgern mutig Transformationsprozesse. Sie steht damit auch exemplarisch für die Möglichkeiten der Lausitz im Ganzen. Wir wollen mit diesem Begegnungsfest Hoffnung stärken, offene Fragen diskutieren und an tragfähigen Zukunftsperspektiven arbeiten.“
Auch die Stadt Cottbus/Chóśebuz begrüßt die Entscheidung ausdrücklich. Oberbürgermeister Tobias Schick erklärt: „Wir freuen uns sehr, den Lausitzkirchentag 2028 als Gastgeberstadt ausrichten zu dürfen. Der Kirchentag passt hervorragend zu Cottbus/Chóśebuz als Ort der klaren Worte, des Dialogs, der Offenheit und des gesellschaftlichen Wandels und wird wichtige Impulse für das Miteinander, für Begegnung und Zusammenhalt in der Lausitz setzen.“
Der Lausitzkirchentag wird als großes Fest der Begegnung vorbereitet. Menschen aus Kirche, Zivilgesellschaft, Kultur, Politik und Initiativen der Region und darüber hinaus sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Glauben zu feiern und gemeinschaftliche Perspektiven für eine demokratische Gesellschaft weiterzudenken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einer stark partizipativen Gestaltung: Der Kirchentag lebt vom Mitmachen, Mitdenken und Mitgestalten. Er versteht sich als Diskursort im Gemeinwesen, an dem unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Kompetenzen zusammengeführt und Handlungsimpulse entwickelt werden. Geplant ist ein lebendiges und vielfältiges Programm mit Diskussionen, Workshops, Gottesdiensten, sowie kulturellen und musikalischen Angeboten.
Weitere Informationen zum Programm, zu Beteiligungsmöglichkeiten und zur Vorbereitung des Lausitzkirchentags werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.
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Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
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