Am 18.03.2026 nahm die Dezernentin für Soziales, Jugend, Bildung und Kultur, Eike Belle, an der Sitzung des Seniorenbeirates der Stadt Cottbus/Chóśebuz teil. Im Mittelpunkt des Austauschs stand das zunehmend wichtige Thema Einsamkeit im Alter, eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung mit großer Relevanz für die Lebensqualität vieler Seniorinnen und Senioren. In Cottbus/Chóśebuz steigt die Zahl der Menschen über 65 Jahren kontinuierlich an und liegt derzeit bei über 27.000. Die Stadt bietet bereits ein breites Spektrum an Unterstützungsangeboten – von Beratungsstrukturen über Seniorentreffs bis hin zu niedrigschwelligen Netzwerken, Begegnungsstätten, Nachbarschaftshilfen sowie Bewegungs- und Begegnungsprojekten in den Stadtteilen.
Im Dialog mit den Beiratsmitgliedern würdigte Dezernentin Belle bestehende Aktivitäten, benannte aktuelle Herausforderungen und diskutierte gemeinsam, wie der Seniorenbeirat zur Prävention von Einsamkeit beitragen kann. Der Seniorenbeauftragte der Stadt Cottbus/Chóśebuz, Dr. Normen Franzke, unterstützte das Vorhaben ausdrücklich und betonte, dass die Beirats-Sitzungen öffentlich sind und sich an alle Cottbuserinnen und Cottbuser richten. Er rief dazu auf, die Debatte aktiv mitzugestalten: „Was braucht es, um Einsamkeit im Alter wirksam entgegenzusteuern?“
Der Beirat engagiert sich bereits für mehr Teilhabe älterer Menschen – durch Sprechstunden, Begegnungsformate und Initiativen zur Stärkung nachbarschaftlicher Netzwerke. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung bestehen, diejenigen zu erreichen, die sich bislang zurückziehen oder schwer Zugang zu Angeboten finden. Dezernentin Belle betonte: „Die Bekämpfung von Einsamkeit im Alter ist eine gemeinsame Aufgabe von Stadt, Zivilgesellschaft und engagierten Akteuren vor Ort. Der Seniorenbeirat ist dabei ein wichtiger Partner, um Bedarfe sichtbar zu machen und konkrete Lösungen zu entwickeln.“
Ein weiterer Schwerpunkt: Wie lässt sich Zusammenarbeit stärken und Angebote besser in den Quartieren verankern? Dazu gehören eine bessere Information über bestehende Angebote, die Aktivierung von Nachbarschaften und neue Wege der Ansprache älterer Menschen.
Ziel der Stadt Cottbus/Chóśebuz ist es, Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes und sozial eingebundenes Leben im Alter weiter zu verbessern und Einsamkeit frühzeitig entgegenzuwirken.