Am 22. April 2026 findet um 17 Uhr ein Veranstaltungsabend unter dem Titel „101 Jahre Abraumförderbrücken“ statt. Diesem ganz besonderen
Thema widmet sich Siegfried Laumen (LEAG) im Stadtmuseum Cottbus (Bahnhofstraße 22).
Als vor über 200 Jahren bei Bockwitz (heute: Lauchhammer-Mitte) das erste Kohleflöz der Niederlausitz angebohrt wurde, da ahnte wohl noch niemand, welche Auswirkungen dies auf die gesamte Region haben würde. Der Abbau der Braunkohle sorgte für gesellschaftliche und naturräumliche Veränderungen. Bis heute ist er wesentlicher Teil der gesamten Lausitz und der Kulturgeschichte unseres Landes.
Mit dem Abbau der Braunkohle sind auch die riesigen Abraumförderbrücken, wie die F60, verbunden. Mit 502 Metern Länge, 204 Metern Breite und 80 Metern Höhe sind diese Abraumförderbrücken die größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt. Als „liegende Eiffeltürme“ prägten und prägen sie noch heute unsere Landschaft und sorgen stets für Neugier und Erstaunen. Die Sprengung der F60 im Tagebau Jänschwälde
gibt uns Anlass, die Geschichte der Abraumförderbrücken mit allen Interessierten gemeinsam zu beleuchten.
Ansprechpartner
Robert Büschel
Besucheradresse:
Stadtmuseum Cottbus
Bahnhofstraße 52
03046 Cottbus