Gesundheitsbüro für Migrantinnen und Migranten
Das durch den Asyl- und Migrationsfond geförderte Projekt „Gesundheitsbüro und Gesundheitsedukation für Migrantinnen und Migranten“ der Stadt Cottbus/Chóśebuz unterstützt Drittstaatsangehörige, die sich rechtmäßig und dauerhaft in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten. Es vermittelt Unterstützung bei der Orientierung im deutschen Gesundheitssystem sowie beim Zugang zu medizinischer Versorgung und schafft Informations- und Präventionsmöglichkeiten für die Zielgruppe. Darüber hinaus sollen bestehende Bedarfe erfasst und in Absprache mit den Netzwerken und Strukturen vor Ort beantwortet werden.
Wir bieten:
- Beratung und Informationsvermittlung zum deutschen Gesundheitssystem sowie zu individuellen gesundheitlichen Fragen
- muttersprachliche Begleitung zu Ärzten und medizinischen Terminen (arabisch, ukrainisch/russisch, persisch)
- Unterstützung bei Arztterminen und der Terminfindung
- Präventions- und Informationsangebote, Gesundheitsbildung
- psychosoziale Versorgung und Beratung (Verweisberatung)
Terminvereinbarung, Anfragen für Sprachmittlung und allgemeine Anfragen richten Sie bitte an:
Offene Sprechstunden
Dienstag 9.00 – 12.00 Uhr und
Mittwoch 13.00 – 15.00 Uhr
in der Petersilienstraße 22, 03044 Cottbus
Bitte bringen Sie Ihre Aufenthaltsdokumente und ggf. Gesundheitsunterlagen mit. Anwesenheit von Sprachmittlern nur nach vorheriger Absprache.
Projektmitarbeitende
Julia Herkt
Mail: julia.herkt@cottbus.de
Tel.: 0171 5443095
Josefine Buder
Mail: josefine.buder@cottbus.de
Tel.: 0151 6106 7708
Projektleitung
Elisabeth Bichler
Mail: elisabeth.bichler@cottbus.de
Tel.: 0151 2404 6226 oder 0355 6123428
Gesundheitsbüro der Stadt Cottbus-Chóśebuz
Ausschreibung:
Gesundheitsberatung für das Projekt „Gesundheitsbüro & Gesundheitsedukation für Migrant*innen“
Projektbeschreibung
Im Bereich Gesellschaftliche Grundsatzfragen der Stadt Cottbus/Chósébuz startete zum 01.10.2025 das Projekt „Gesundheitsbüro und Gesundheitsedukation für Migranten und Migrantinnen“. Dieses wird aus Mitteln des AMIF gefördert (90%) und durch das Land Brandenburg kofinanziert (10%). Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) ist ein Finanzierungsinstrument der Europäischen Union (EU), das die EU-Mitgliedstaaten bei der Umsetzung ihrer Asyl-, Migrations- und Integrationspolitik unterstützt.
Das Projekt plant den Aufbau und Einsatz eines Büros für gesundheitliche, psychosoziale Beratung, Betreuung und Begleitung von Geflüchteten. Es verfolgt das spezifische Ziel 2 gemäß §10 FöRL, das die Zielgruppe entsprechend der Förderrichtlinie umfasst. Schwerpunkt ist die Förderung der Gleichbehandlung beim Zugang zu öffentlichen und privaten Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheitsbildung, Gesundheitsversorgung und psychosoziale Unterstützung. Es werden drei Projektmitarbeitende eingesetzt, ergänzt durch Honorarkräfte für Sprach- und Kulturmittlung. Die Arbeit erfolgt in Gruppen- und Einzelsettings, sowohl im Komm- als auch im Geh-Format. Ziel ist es, geflüchtete Menschen im deutschen Gesundheitssystem zu orientieren und zu begleiten. Dazu bedarf es auch einer fachlichen Beratung zu spezifischen gesundheitsbezogenen Fragen und
Problemlagen.