Unendlich lange
Ein Musiktheaterstück des Theaterjugendclubs mit dem Pop-Chor des Max-Steenbeck-Gymnasiums
Die Zeit ist eine komische Sache. Mal ist sie unendlich, mal knapp, aber immer ist sie da. Mit ihrer Vielseitigkeit würde sie in jedem Bewerbungsgespräch gut abschneiden: sie kann verfliegen, stehen bleiben, sich dehnen, verrinnen, einfrieren, fließen, … Während Kinder den Überfluss von Zeit fürchten, sehnen Erwachsene ihn herbei. Und dazwischen? Unser Theaterjugendclub untersucht die Zeit – das messbare Vorhandensein aller Dinge – und die Unendlichkeit – das Da-Sein ohne Grenzen, ohne Einschränkungen, das „Für immer“, eine Idee, die wir alle im Herzen tragen, obwohl sie physikalisch unmöglich ist. Merkwürdige Erkenntnisse zeichnen sich ab: Das Zeitempfinden ist abhängig vom Rhythmus des Herzschlages. Manche von uns glauben, dass sie bis zu ihrem Tod noch sechs Katzen haben. Und das ganze Internet scheint voll von der Frage, wie die Liebe für immer halten kann …!? Genau 165 Stunden haben die 13- bis 18-Jährigen investiert, um die Gegensätzlichkeit des Themas „Zeit“ zu begreifen, vom Alltag in die Bühnensituation zu wachsen und ohne vorgefertigtes Skript ein Musiktheaterstück zu entwickeln, dessen Tempo der Zeit gerecht wird. Dann mal schnell …