„Heimat als ambivalenter Ort“ – Vortrag und Gespräch
„Heimat als ambivalenter Ort“ – zu diesem Thema spricht die Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Annette Simon am Sonntag im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt.
Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung „Das Weite suchen – Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre“.
Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Transformation Ostdeutschlands auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entdecken. In der späten DDR, in der die Zeit still zu stehen schien und sich gleichzeitig Aufbrüche abzeichneten, fanden Fotograf:innen Bilder für das Geschehen. In den fünf Kapiteln der Ausstellung – Jungsein, Arbeit, Lebensräume, Körper und Gewalt – kommt eine Gesellschaft im Umbruch ins Bild, deren sich verändernde Bedingungen auch die Arbeit mit der Kamera prägten.
Der Fokus der Aufnahmen liegt auf Brandenburger Lebensrealitäten und macht gleichzeitig Spannungen und Erschütterungen sichtbar, mit denen auch die heutige Gesellschaft umgehen muss. Denn aktuelle Fragen nach Freiheit, Identität und gesellschaftlichem Wandel stehen mit dem langen Jahrzehnt der „Wende“ in direktem Zusammenhang.
Mit Fotografien von: Tina Bara, Christiane Eisler, Christian Fenger, Anselm Graubner, Annette Hauschild, Jürgen Matschie, Ute Mahler, Peter Oehlmann, Merit Schambach (geb. Pietzker), Joachim Richau, Ludwig Rauch, Barbara Wolff
Weitere Informationen:
Museum Utopie und Alltag – Sonderausstellung