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Film

„Glück im Hinterhaus“ (DEFA, 1980) – Filmnacht im Dichtergarten

📅 20.08.2026 🕐 19:00 Uhr 📍 Günter-de-Bruyn-Haus, Beeskow

Zum 100. Geburtstag von Günter de Bruyn lädt die Günter-de-Bruyn-Stiftung zu einer dreiteiligen Filmreihe in den Dichtergarten des Günter-de-Bruyn-Hauses in der Brandstraße 38 in Beeskow ein. An drei Abenden werden Verfilmungen seiner Werke gezeigt. Jeder Abend wird um 19 Uhr mit einer Führung durch das denkmalgeschützte und frisch sanierte Haus eröffnet. Nach einer Einführung um 20 Uhr beginnt die Filmvorführung unter freiem Himmel. Bei schlechtem Wetter finden die Vorführungen im Salon statt. Getränke und kleine Speisen werden vor Ort angeboten.

Die Filmnächte sind Teil des Jubiläumsprogramms zum 100. Geburtstag des Schriftstellers und sollen das neu eröffnete Günter-de-Bruyn-Haus mit Leben füllen und als Ort der Begegnung mit seinem Werk etablieren.

**Programm**
Do, 30. Juli 2026, 20 Uhr
„Hochzeit in Weltzow“ (DDR-Fernsehfilm, 1977)
Nach der gleichnamigen Erzählung von Günter de Bruyn. Der Film erzählt von den Veränderungen des dörflichen Lebens und von Menschen, die zwischen persönlichen Wünschen und gesellschaftlichen Erwartungen ihren Weg suchen.

Do, 20. August 2026, 20 Uhr
„Glück im Hinterhaus“ (DEFA, 1980)
Nach dem Roman „Buridans Esel“. Im Mittelpunkt steht der Bibliothekar Karl Erp, der seine Familie verlässt, um mit einer jüngeren Frau ein neues Leben zu beginnen. Die vielfach beachtete Verfilmung von Regisseur Herrmann Zschoche zählt zu den bekanntesten Literaturadaptionen der DEFA.

Do, 10. September 2026, 20 Uhr
„Märkische Forschungen“ (DEFA, 1982)
Nach der gleichnamigen Erzählung von Günter de Bruyn. Roland Gräfs Verfilmung folgt der Suche nach einem fast vergessenen märkischen Dichter.

**Kurzbiografie** **Günter de Bruyn **
geboren am 1. November 1926 in Berlin, lebte seit 1969 im brandenburgischen Görsdorf bei Beeskow als freier Schriftsteller. Kaum ein anderer Schriftsteller hat Brandenburg, seine Landschaften, seine Geschichte und seine Menschen so genau beschrieben wie er. Von seinem Haus im nahegelegenen Görsdorf aus blickte er über Jahrzehnte auf die Mark und machte sie zum Schauplatz großer Literatur. Ausgezeichnet wurde er mit zahlreichen Preisen, u.a. dem Heinrich-Böll-Preis, dem Thomas-Mann-Preis, dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Fontane-Preis. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören die kulturgeschichtlichen Essays „Als Poesie gut“ und „Die Zeit der schweren Not“, die autobiographischen Bände „Zwischenbilanz“ und „Vierzig Jahre“ sowie die Romane „Buridans Esel“ und „Neue Herrlichkeit“. Günter de Bruyn starb am 4. Oktober 2020 in Bad Saarow. Im Jahr 2026 wäre Günter de Bruyn hundert Jahre alt geworden.

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