Oberbürgermeister Tobias Schick verurteilt die neuerliche Attacke auf das Wohnprojekt Zelle79 und den Club Chekov in Cottbus/Chóśebuz.
„Wir werden immer an der Seite derer stehen, die attackiert werden oder deren Leben man gefährdet, obwohl sie nur friedlich, aber anders leben wollen. Es kommt offenbar nicht von ungefähr, dass dieser Anschlag während der CSD-Wochen verübt wurde. Ich habe heute mit der Initiative Sichere Orte Kontakt aufgenommen. Zuallererst müssen wir uns um die Opfer solcher Attacken kümmern und brauchen dafür die notwendigen Strukturen und Finanzen. Zunächst sind jetzt die Ermittlungen der Behörden abzuwarten. Dennoch muss ich meine Forderungen wiederholen: Wir brauchen klare Regelungen, um den Einsatz von Kameras auch im öffentlichen Raum gezielt und rechtssicher zu gewährleisten, abzuschrecken und die Aufklärung von Straftaten zu unterstützen. Datenschutz darf den Schutz von Menschen nicht behindern. Als Gesellschaft müssen wir uns endlich zum Umgang mit mutmaßlich minderjährigen Straftätern verständigen, aber auch dazu, wie wir verhindern, dass junge Leute überhaupt zu Straftätern werden. Hier sind Familien, Lehrer, Sozialarbeiter und letztlich alle gefordert.“