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Appell: Schulanfänger unterwegs – Rücksichtsvoll fahren

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres am 24. August 2026 sind wieder mehr Kinder auf den Straßen in Cottbus/Chóśebuz unterwegs. Für insgesamt 938 Mädchen und Jungen beginnt mit ihrer Einschulung ein neuer Lebensabschnitt, darunter 767 an staatlichen Schulen – und für viele von ihnen zugleich der erste tägliche Schulweg in eigener Verantwortung. Die Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, in den kommenden Wochen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs zu sein.

Manuel Helbig, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Sicherheit: „Der Schulbeginn ist jedes Jahr ein besonderer Moment – für die Kinder, ihre Familien und auch für alle, die am Straßenverkehr teilnehmen. Gerade Erstklässlerinnen und Erstklässler sammeln neue Erfahrungen im Straßenverkehr. Deshalb sind gegenseitige Rücksichtnahme und angepasste Geschwindigkeit jetzt besonders wichtig.“

Vor allem im Umfeld von Schulen können schon kurze Unachtsamkeiten schwerwiegende Folgen haben. Überhöhte Geschwindigkeit, unübersichtliche Verkehrssituationen oder falsch abgestellte Fahrzeuge erschweren Kindern die Orientierung und erhöhen das Unfallrisiko. Aus diesem Grund führt der Fachbereich Ordnung und Sicherheit der Stadt Cottbus/Chóśebuz zum Schuljahresbeginn erneut verstärkte Kontrollen des fließenden und ruhenden Verkehrs vor Schulen, auf Schulwegen und in Wohngebieten durch. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie auf ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge im Bereich von Schulen und Querungsstellen sowie Geh- und Radwegen.

Neben den Kontrollen tragen auch verschiedene weitere Maßnahmen zur Schulwegsicherung dazu bei, den Schulweg sicher zu gestalten. Dialogdisplays machen unmittelbar auf die Geschwindigkeit aufmerksam und sensibilisieren für ein angepasstes Fahrverhalten. Gleichzeitig werden die Schulwege regelmäßig überprüft und ihre Verkehrssicherheit bewertet. Bereits vor dem Schulstart wurden im Rahmen der Verkehrsschauen sämtliche Grundschulstandorte in Augenschein genommen, um mögliche Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Ergänzend konnten in den vergangenen Monaten weitere bauliche Verbesserungen zur Erhöhung der Sicherheit auf Schulwegen umgesetzt werden. Hierzu zählen der neue Fußgängerüberweg in der Leipziger Straße insbesondere für die Waldorfschule, die verbesserte Gehwegsituation im Schmellwitzer Weg vor dem Humboldt-Gymnasium sowie bauliche Maßnahmen für den Radverkehr in der Drebkauer Straße vor der Sportbetonten Grundschule. Bereits seit April gilt zudem auf der Ortsverbindung zwischen Merzdorf und Dissenchen zu den Schulwegzeiten eine streckenbezogene Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h, um für die Schüler der Dissenchener Grundschule mehr Sicherheit zu bieten. Dort wurde zudem eine Fahrradspur markiert, um die Aufmerksamkeit und Sicherheit zu erhöhen.

Auch in diesem Jahr setzt die Stadt Cottbus/Chóśebuz bei der Schulwegsicherung auf die enge Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Cottbus, der Polizei und der DEKRA. Die Verkehrswacht unterstützt den Schulbeginn traditionell mit Schülerlotsinnen und Schülerlotsen an wichtigen Querungsstellen und hilft so, den Schulweg für die Kinder sicherer zu machen.

Dank der Unterstützung der DEKRA und des Landes Brandenburg erhalten alle 938 Schulanfängerinnen und Schulanfänger wieder die roten Schulanfängermützen. Sie erhöhen die Sichtbarkeit der Kinder im Straßenverkehr und machen andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf sie aufmerksam.

Manuel Helbig: „Wir bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, insbesondere in den ersten Schulwochen mit besonderer Vorsicht unterwegs zu sein. Ein umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten trägt entscheidend dazu bei, dass alle Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause gelangen.“