Auf Einladung von Frau Katrin Krumrey, der Landes-Kinder- und Jugendbeauftragten des Landes Brandenburg, haben Jugendliche aus Cottbus am Beteiligungsworkshop zum Jugendbericht der Landesregierung Brandenburg teilgenommen. Gemeinsam mit der Elterngruppe „Wir.bestimmen.mit“ folgten sie der Einladung in die Staatskanzlei des Landes Brandenburg nach Potsdam. Auch Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirates Cottbus waren vor Ort vertreten. Die Veranstaltung bot jungen Menschen aus dem ganzen Land die Möglichkeit, ihre Sichtweisen und Ideen direkt in den politischen Prozess einzubringen.
Auch die Teilnehmenden aus Cottbus nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam mit anderen Jugendlichen über zentrale Zukunftsthemen zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei:
- junges Aufwachsen in Brandenburg
- Herausforderungen der Kinder- und Jugendbeteiligung
- Bildungsgerechtigkeit
- die Situation unbegleiteter ausländischer Kinder und Jugendlicher
- Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe aller jungen Menschen
Die Jugendlichen aus Cottbus brachten ihre Erfahrungen aus dem Alltag in der Lausitz ein und machten deutlich, welche Themen junge Menschen vor Ort bewegen. Besonders wichtig waren ihnen bessere Mitbestimmungsmöglichkeiten, faire Bildungschancen, mehr Barrierefreiheit sowie echte Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder besonderem Unterstützungsbedarf. „Es war eine tolle Veranstaltung mit vielen wichtigen Gesprächen. Wir haben gespürt, dass unsere Meinung zählt. Beim nächsten Mal sind wir auf jeden Fall wieder dabei“, erklärten die Teilnehmenden aus Cottbus im Anschluss an den Workshop.
Der Beteiligungsprozess ist Teil des Brandenburgischen Kinder- und Jugendgesetzes. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche aktiv an der Erstellung des Jugendberichts zu beteiligen und ihre Perspektiven in politische Entscheidungen einfließen zu lassen. Der fertige Bericht soll Anfang 2027 dem Landtag Brandenburg vorgelegt werden.
Die Teilnahme aus Cottbus zeigt deutlich: Junge Menschen aus der Lausitz wollen Verantwortung übernehmen und die Zukunft Brandenburgs aktiv, vielfältig und inklusiv mitgestalten.