Wiedereröffnung der Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“
Nach über zweijähriger Schließ- und Umbauzeit wird die Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“ in der Collegienstraße 10 in 15230 Frankfurt (Oder) am 20. November 2026 feierlich wiedereröffnet.
Die Eröffnung findet um 10 Uhr in der Friedenskirche, Schulstraße 4a in 15230 Frankfurt (Oder), statt. Unter den Gästen werden neben der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Manja Schüle, der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder), Dr. Axel Strasser, sowie der Leiter der Außenstelle Frankfurt (Oder) des Stasi-Unterlagen-Archivs im Bundesarchiv, Dr. Sebastian Richter, erwartet. Den Festvortrag zur Wiedereröffnung der Frankfurter Gedenkstätte hält die Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur im Land Brandenburg, Dr. Maria Nooke. Weiterhin sind Grußworte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, darunter Jochen Stern (angefragt), Lucyna Żukowska und Antoni Ratoft, vorgesehen. Die Eröffnung wird musikalisch durch Schülerinnen und Schüler der Musikschule der Stadt Frankfurt (Oder) umrahmt.
Die Veranstaltung wird in die polnische Sprache übersetzt.
Nach der feierlichen Wiedereröffnung bietet sich die Möglichkeit einer Führung durch den neu gestalteten Gedenk- und Erinnerungsort mit Dr. Karl-Konrad Tschäpe und Rico Berndt.