Staatstheater im Licht
Lichtinstallation zur Spielzeiteröffnung auf dem Schillerplatz – rund um das Theater und für alle Cottbuserinnen und Cottbuser
Man kennt dieses Haus. Und doch lohnt ein zweiter Blick: Löwen, Panther, Widderköpfe – Spuren antiker Mythen, die sich mit Jugendstil-Linien und klassischer Strenge mischen. Ein Gefüge aus Bewegung, Ornament und erzählerischen Details. Das Große Haus des Staatstheaters Cottbus wirkt vertraut – und zeigt doch auch mit seinen 118 Jahren immer noch neue Seiten.
Nach der Premiere von ROMEO UND JULIA wird genau diese Fassade selbst zum Spielort. Der Künstler Gregor Eisenmann arbeitet mit Licht und Projektionen, die Figuren hervorheben, Ornamente in Bewegung setzen und das Gebäude für Momente verwandeln. Bekanntes tritt hervor, anderes verschwindet, manches ordnet sich neu – und das Haus, das viele seit Jahren kennen, erscheint plötzlich in einem anderen Licht.
Ein Abend auf dem Schillerplatz, unter freiem Himmel. Mit Musik, mit Getränken, mit Zeit zum Schauen und Zusammensein. Wer aus der Vorstellung kommt, kann bleiben. Wer einfach so vorbeikommt, ist ebenso willkommen. Ein Anlass, sich zu begegnen – und das Staatstheater Cottbus einmal anders zu erleben.