Rundgang Schaudepot Beeskow – Bilder aus der späten DDR
Am 26. Juli 2026 führt Dr. Angelika Weißbach (Museum Utopie und Alltag) durch das Schaudepot Beeskow. Im Fokus stehen dabei Kunstwerke aus der späten Zeit der DDR. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er Jahre“.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Ausstellung am Standort Eisenhüttenstadt lädt dazu ein, sich mit der Transformation Ostdeutschlands auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entdecken. In der späten DDR, in der die Zeit still zu stehen schien und sich gleichzeitig Aufbrüche abzeichneten, fanden Fotograf:innen Bilder für das Geschehen. In den fünf Kapiteln der Ausstellung – Jungsein, Arbeit, Lebensräume, Körper und Gewalt – kommt eine Gesellschaft im Umbruch ins Bild, deren sich verändernde Bedingungen auch die Arbeit mit der Kamera prägten.
Der Fokus der Aufnahmen liegt auf Brandenburger Lebensrealitäten und macht gleichzeitig Spannungen und Erschütterungen sichtbar, mit denen auch die heutige Gesellschaft umgehen muss. Denn aktuelle Fragen nach Freiheit, Identität und gesellschaftlichem Wandel stehen mit dem langen Jahrzehnt der „Wende“ in direktem Zusammenhang.
Mit Fotografien von: Tina Bara, Christiane Eisler, Christian Fenger, Anselm Graubner, Annette Hauschild, Jürgen Matschie, Ute Mahler, Peter Oehlmann, Merit Schambach (geb. Pietzker), Joachim Richau, Ludwig Rauch, Barbara Wolff
Weitere Informationen:
Museum Utopie und Alltag – Sonderausstellung