Kirschgarten OST
Ein kleines Dorf nach der Wende, im Oderbruch. Zwischen Bananen ohne
Warteschlange, Bier und Gerüchten beginnt sich etwas zusammenzubrauen:
Das Grundstück von Oma Rothe, auf dem sie seit Jahrzehnten lebt, weckt plötzlich das Interesse einflussreicher Menschen. Ein „Herr von“ mit Vorliebe für Reitstiefel und Stöckelschuhe trifft auf zwei CDU-Männer – der eine mit Plan, der andere ohne. Zugleich kämpfen die Dorfbewohner mit den Herausforderungen des Umbruchs: Arbeitslosigkeit, Zukunftsängsten und dem Verlust vertrauter Strukturen. Das Dorf gerät ins Wanken. Eine vielstimmige, bitterkomische Chronik vom Umbruch – zwischen alten Gewissheiten, westlichen Versprechen und einem Grundstück, das plötzlich mehr wert ist als Heimat.