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Theater / Tanz / Kabarett

Joachim Gottschalk – verfolgt und (un-)vergessen

📅 28.08.2026 🕐 18:00 Uhr 📍 Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. – Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus, Cottbus
Hervorgehobenes Event

Premiere

Er war einer der ganz Großen in schwerer Zeit: der Schauspieler Joachim Gottschalk. Geboren 1904 in Calau und aufgewachsen in Cottbus, wechselte er nach dem Start am dortigen Stadttheater schnell an die großen Theaterbühnen des Landes. Beispiellose Erfolge am Theater und auf der Leinwand machten ihn äußerst populär in Deutschland und international. Die unerschütterliche Liebe zu seiner jüdischen Frau Meta ließ ihn infolge der politischen Situation immer mehr ins Abseits geraten. Trotzdem widerstand er dem Propagandaministerium unter Goebbels vehement, das ihn mit immer stärker werdendem Druck zwingen wollte, sich von seiner Frau zu trennen. Als Meta ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert werden sollte, sahen beide keinen anderen Ausweg mehr und nahmen sich gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn das Leben. Das dramatische (Gefühls-) Leben Joachim Gottschalks wird mittels des Zeitgenössischen Tanzes, Videoprojektion und Live-Klaviermusik unter der Leitung von Silke Bernard auf die Bühne gebracht.

Es tanzt Ioannis Avakoumidis
Komposition und Klavier: Frank Bernard
Video: Ron Petraß

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Projektfonds Kulturplan Lausitz mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und ars momento e. V. und der Kulturförderung der Stadt Cottbus.

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