Filmosophie: Eine Komödie im Mai
Eine Komödie im Mai
Regie: Louis Malle 1990
Mai 1968, in der südfranzösischen Provinz. Während in Paris die Studenten auf die Straße gehen, muss Milou die Beerdigung seiner Mutter organisieren. Die weit verzweigte Familie trifft sich dazu auf dem schlossähnlichen Weingut. Da die Totengräber zum Generalstreik aufgerufen haben, muss die liebe Verwandtschaft länger bleiben als geplant – und schon bald geht der Streit ums Erbe los. Und da platzt plötzlich auch noch Pierre-Alain, der Enkel der Verstorbenen, herein, und mit ihm der Traum von der Revolution.
„Mit Filmen denken“ bedeutet, der eigenen Erfahrung des Schauens zu lauschen und diese zum Ausgangspunkt des Assoziierens, Theoretisierens, Fabulierens und Experimentierens zu nehmen. Am besten denkt es sich gemeinsam! Initiiert von Prof. Matthias Schloßberger und Prof. Daniel Illger (Professur für Sozialphilosophie und Professur für Populäre Kulturen) finden wir uns als Filmosophie daher zweimal im Semester zum gemeinsamen Schauen und Diskutieren in der gemütlichen Atmosphäre der KUMA zusammen.