Färben mit Naturfarben
Farbige Kleidung war für den Menschen schon immer von großer Bedeutung, ob als Ausdruck von Individualität und persönlicher Schönheit oder als Zeichen der Exklusivität oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe (Uniform). Die Geschichte der Textilfärberei mit Pflanzenfarbstoffen beginnt in der Antike. Römer und auch Griechen kannten bereits die Küpen und Beizenfärberei. Farbstoffe waren kostbare Handelsgüter. Im Mittelalter begann in Europa der großangelegte Anbau von Färberpflanzen, welcher in Zünften unter strengen Regeln organisiert war. Der Anbau und Handel beschränkte sich zu dieser Zeit bereits auf eine kleine Anzahl von licht- und waschechten Textilfarbstoffen für Rot-, Blau-, Gelb-, Grün- und verschiedene Braunfärbungen. In diesem Workshop lernen Sie die wichtigsten Färberpflanzen und ihre Verwendung bei der Färbung von Naturtextilien wie Wolle, Baumwolle und Seide kennen. Unter Anleitung des Archäologen Nils Schäkel setzen sie verschiedene Beiz- und Färbebäder an und erlernen somit alle Schritte für eine erfolgreiche Färbung. Für eine farbenfrohe Welt, auch ohne Chemie! Dieser Workshop ist ab 16 Jahren. Bitte alte Kleidung tragen!
Um Anmeldung bis zum 27.07.2026 wird gebeten