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Ausstellung: Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute

📅 04.12.2026 🕐 10:00 Uhr 📍 Stadtmuseum Cottbus/Chóśebuz, Cottbus

am 7. Oktober 2026 eröffnet das Stadtmuseum Cottbus/Chóśebuz um 17 Uhr die neue Sonderausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute“. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Wanderausstellung, welche von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg entwickelt wurde. Zahlreiche Kooperationspartnerinnen und -partner beteiligen sich an der Ausstellung im Stadtmuseum.

Zur Ausstellung:

Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ bezeichnet und verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 griffen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollierten, drangsalierten und beraubten Zehntausende ihrer Freiheit. Viele wurden ermordet.

Die Ausstellung blickt auf das Allgemeine, aber auch auf die sehr persönlichen Schicksale dieser Zeit. Sie richtet ihren Blick vom Begegnungsraum „Straße“ – einem Ort, an dem alle Menschen aufeinandertreffen – bis hin zum systematischen Ermorden während der Zeit des Nationalsozialismus. Auch die darüber hinausgehenden Perspektiven auf bestehende Kontinuitäten, fehlende Aufarbeitung und die Folgen für nachfolgende Generationen werden in der Ausstellung betrachtet. Auf der Internetseite https://www.die-verleugneten.de finden Sie zahlreiche weiterführende Texte wie beispielsweise Biografien oder das Booklet zur Ausstellung.

Bis Anfang Januar 2027 wird die Ausstellung im Stadtmuseum Cottbus/Chóśebuz gezeigt. Begleitet wird sie von einer Vielzahl an Veranstaltungen wie z.B. Stolperstein-Rundgängen, Vorträgen und kuratorischen Führungen durch die Ausstellung. Das Begleitprogramm finden Sie unter https://www.stadtmuseum-cottbus.de/Verleugneten.html

Die Ausstellung wird voraussichtlich bis zum 3. Januar 2027 im Museum gezeigt.

Zur Ausstellungseröffnung:

Die Eröffnung findet am 7. Oktober 2026 um 17 Uhr im Stadtmuseum Cottbus/Chóśebuz (Bahnhofstraße 22, 03046 Cottbus/Chóśebuz) statt. Eröffnungsreden und Grußworte werden unter anderem durch die Cottbuser Bürgermeisterin Frau Mohaupt, BTU-Präsidentin Frau Grande, dem Direktor der Stiftung für die ermordeten Juden Europas Herr Neumärker sowie Angehörigen gehalten.

Zu den Beteiligten:

Die Ausstellung selbst wurde von der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg|Stiftung Bayerische Gedenkstätten und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas entwickelt und im Auftrag des Deutschen Bundestages von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. In Cottbus zeigt sie das Stadtmuseum Cottbus/Chóśebuz in Kooperation mit

  • der Gedenkstätte Lieberose in Jamlitz|Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten,
  • der BTU-Cottbus/Senftenberg,
  • dem KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not Int. e.V.,
  • dem Justus-Delbrück-Haus (Akademie für Mitbestimmung Bahnhof Jamlitz),
  • dem Förderverein der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen und
  • dem Historischen Heimatverein Cottbus e.V. gezeigt.

 

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