3. Philharmonisches Konzert: Raum öffnet sich
Mozarts d-Moll-KLAVIERKONZERT KV 466 eröffnet einen Raum voller innerer Spannung. Schon der Anfang ist von Unruhe durchzogen; das Klavier tritt nicht einfach als glänzende Solostimme hervor, es antwortet, widerspricht und behauptet sich im dramatisch aufgeladenen Gefüge. Matthias Kirschnereit gestaltet diese Partie zwischen Klarheit und Dringlichkeit. Mit Anton Bruckners DRITTER SINFONIE weitet sich der Raum ins Monumentale. Bruckner widmete das Werk Richard Wagner, erarbeitete es mehrfach neu und rang über Jahre um seine endgültige Gestalt. Daraus entsteht eine Musik, die Klang wie Architektur behandelt: weit gespannt, suchend, von großen Bögen getragen. GMD Alexander Merzyn verbindet Mozarts Verdichtung und Bruckners Weite zu einem Abend über Dimension, Spannung und musikalische Räume. Mozarts d-Moll-KLAVIERKONZERT und Bruckners DRITTE SINFONIE führen von dramatischer Innenspannung zu großer sinfonischer Architektur. Ein Abend, in dem Klang zum Raum wird.
WOLFGANG AMADEUS MOZART
Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466, 1785
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 3 d-Moll, 1873, rev. 1877/1889
Musikalische Leitung: GMD Alexander Merzyn
Matthias Kirschnereit (Klavier)
Es spielt das Philharmonische Orchester.
Weitere Informationen:
Website Staatstheater Cottbus