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Wandbild von Horst Ring in Cottbuser Schule neu installiert

In der Grundschule Am Brunschwigpark ist am Montag (20.04.2026) ein 1985 geschaffenes Wandbild des Cottbuser Künstlers Horst Ring wiederhergestellt und übergeben worden. Das Mosaik war beim Abriss einer Schule in Neu-Schmellwitz im Jahr 2011 gerettet und letztlich im Stadtmuseum eingelagert worden.

Im Rahmen der Sanierung des Schulgebäudes in der Hallenser Straße wurde es restauriert, repariert und in der Mensa wieder angebracht. Das Wandbild zeigt Motive aus der Lausitzer Entwicklung: Ein Bagger reißt Ortschaften und Kirchtürme ab, um Kohle zu fördern, der Fluss der Spree trägt den Betrachter zum damals gerade entstehenden Neubaugebiet Schmellwitz. Markant und subtil: Auf einem der Kirchtürme zeigt die Uhr 5 vor 12. Für die Wiederherstellung und Installation im Schulgebäude hat die Stadt ca. 45.000 Euro aufgewendet.

Eike Belle, Kultur- und Bildungsdezernentin: „In diesen 365 Kacheln ist vieles vorgedacht, was uns heute beschäftigt. Wandel und Verlust, Transformation und Entwicklung. Ich freue mich, das das Wandbild wieder in einer unserer Schulen einen würdigen Platz gefunden hat.“

Horst Ring (86) war am Montag anwesend: „Für mich ist das eine wunderbare Sache, dass man an mich gedacht hat. Alt und neu sollen zusammenwachsen. Ich finde, das Bild passt wunderbar an diesen Platz.“

Schulleiterin Beate Wuttke: „Dieses Wandbild ist mehr als eine Verschönerung unserer Schule. Es lädt ein, einen anderen Blick auf die Welt zu wagen und wird Teil unseres Unterrichts sein.“

Martin Maleschka, Architekt und Experte für Ost-Moderne und baubezogene Kunst: „Es ist toll, dass das Mosaik wieder an einer Wand hängt. Das ist ein Mehrwert für die Kinder und ihre Schule, für Horst Ring und für die Stadt Cottbus.“