Neun Sportlerinnen und Sportler aus Cottbus/Chóśebuz und dem Landkreis Spree-Neiße haben Deutschland bei der Europameisterschaft im Feuerwehrsport im tschechischen Ostrava vertreten. Mit starken Leistungen, persönlichen Bestzeiten und mehreren Podestplätzen haben sie die Region auf internationaler Bühne eindrucksvoll repräsentiert.
Besonders erfolgreich waren die deutschen Juniorinnen: Im Löschangriff nass sicherte sich die Mannschaft den Europameistertitel. Mit Lea Sellenk und Samantha Döring waren gleich zwei Sportlerinnen aus Cottbus/Chóśebuz Teil des erfolgreichen Teams. In der Gesamtwertung erreichten die Juniorinnen zudem den Vizeeuropameistertitel. Lea Sellenk setzte mit der Bronzemedaille im 100-Meter-Hindernislauf ein weiteres starkes Zeichen.
Auch die übrigen regionalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugten. Lena Gehlert gehörte ebenfalls zum erfolgreichen Juniorinnen-Team. Bei den Junioren vertraten Jannes Ziesmer, Marvin Ziesmer und Ole Endemann die Region. Bei den Männern erreichte Tommy Paulick als bester Deutscher in den Einzeldisziplinen im Hakenleitersteigen mit 15,62 Sekunden und im 100-Meter-Hindernislauf mit 17,56 Sekunden gute Platzierungen.
Erfolgreich waren auch die deutschen Frauen: Sie gewannen Silber im Löschangriff nass und Bronze in der Gesamtwertung. Mit Stefanie Frey und Lea Prüfer waren zwei weitere Sportlerinnen aus der Region Teil der Mannschaft.
Hinter den Erfolgen steht kontinuierliche Trainings- und Nachwuchsarbeit. Die Juniorinnen und Junioren werden von Melanie Müller und Torsten Sellenk betreut. Für die Frauen-Nationalmannschaft ist Reik Lehmann als Trainer verantwortlich.
Die Europameisterschaft in Ostrava unterstreicht damit nicht nur die Leistungsstärke des deutschen Feuerwehrsports, sondern auch die Bedeutung von Cottbus/Chóśebuz und Spree-Neiße als leistungsstarke Region im Feuerwehrsport. Den neun Athletinnen und Athleten gilt der herzliche Dank für ihren Einsatz und die erfolgreiche Repräsentation der Lausitz.