Einen ungewöhnlichen Rettungseinsatz hatte die Feuerwehr Cottbus/Chóśebuz am gestrigen Mittwochnachmittag zu bewältigen. Ein etwa 50 Zentimeter großer Hund hatte sich mit dem Kopf in einem Zierelement eines massiven Vollmetallzaunes verfangen und konnte sich nicht mehr selbst befreien.
Die Einsatzkräfte standen aufgrund der engen Platzverhältnisse und der geringen Bewegungsfreiheit des Tieres vor einer besonderen technischen Herausforderung. Zunächst wurde versucht, den Hund mit Seifenwasser und Butter vorsichtig aus dem Metallring zu lösen. Als dies nicht gelang, wurde ein weiteres Löschfahrzeug nachalarmiert. Für die anschließende technische Rettung kam hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Dabei musste die Metallöffnung millimeterweise und mit großer Sorgfalt geweitet werden. Eine wichtige Unterstützung leistete die Besitzerin, die ihren verängstigten Hund während des Einsatzes beruhigte und damit die Arbeiten der Feuerwehr erleichterte.
Nach rund zwei Stunden konnte der Hund schließlich unverletzt aus dem Zaun befreit werden. Für die Einsatzkräfte endete der ungewöhnliche Einsatz damit erfolgreich und zur großen Erleichterung der Besitzerin.