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Cottbus/Chóśebuz: 225.000 Euro für sicherere Schulwege

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz investiert im Sommer in die Sicherung von Schul- und Überwegen. In einem beschränkten Vergabeverfahren sind zwei Bauvorhaben bezuschlagt worden – der Fußgängerüberweg an der Leipziger Straße (Waldorfschule) zur Falkenberger Straße und der Ausbau des Schmellwitzer Weges zur ÖPNV-Haltestelle Fröbelstraße im Ortsteil Saspow. Auftragnehmer ist eine Cottbuser Baufirma.

Der Ausbau der Querungshilfe an der Waldorfschule (Leipziger Straße) und der sichere Schulweg zwischen der Haltestelle Fröbelstraße und dem Humboldt-Gymnasium im Schmellwitzer Weg (zwischen Cottbuser Weg und Saspower Hauptstraße) erfolgen jeweils unter Vollsperrung. Beiden Vorhaben liegen Forderungen aus der Bürger- und Elternschaft zugrunde, die unter anderem bei Ortsteilrundgängen von Oberbürgermeister Tobias Schick besprochen worden sind. 

Im Zuge des Neubaus des Fußgängerüberweges an der Leipziger Straße wird die Fahrbahn auf voller Breite von 6 Metern und auf einer Länge von 5 Metern abgefräst und die stark beschädigte Asphaltdecke vollständig entfernt. Im Anschluss wird eine neue Gussasphaltdecke aufgebracht. Sie dient der korrekten Aufnahme der Markierung der Zebrastreifen. Neue Borde und Absenker sowie Rundbordsteine werden als Randeinfassung gesetzt und an die vorhandenen Fahrbahnränder angepasst. Die anschließenden Wartebereiche für die Fußgänger und die Gehwegflächen werden mit neuem Betonsteinpflaster und taktilen und kontrastierenden Betonplatten befestigt. 

Baubeginn ist der 06.07.2026, die voraussichtliche Bauzeit beträgt etwa 4 Wochen.

Die Arbeiten im Schmellwitzer Weg beginnen in der Woche ab dem 20.07.2026. Dort wird der Gehweg entlang des nördlichen Fahrbahnrandes des Schmellwitzer Weges neu gebaut. Der Ausbauabschnitt erstreckt sich zwischen der Einfriedung des Schulgeländes und der Haltestelle „Fröbelstraße“ an der Saspower Hauptstraße. Die Haltestelle wird barrierefrei ausgebaut. Zudem wird ein Übergang zur anderen Straßenseite angelegt. Die Bauzeit in Saspow ist mit voraussichtlich 8 Wochen veranschlagt.

Die Finanzierung der beiden Vorhaben erfolgt durch Zuwendungen über das Programm „Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur Förderung von Investitionen im kommunalen Straßenbau zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden des Landes Brandenburg“ sowie mit Eigenmitteln der Stadt Cottbus/Chóśebuz. Die Gesamtkosten der Arbeiten im Rahmen der Schulwegsicherung belaufen sich auf ca. 225.000 Euro.