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Sorbisch-Übersetzung via Sotra: Erstübersetzung dauert 1–2 Min. (Limit bei Überlänge)

Nadine Lehmann – Studentin Soziale Dienste

Mein Weg zum Studium

„Der wahre Wert einer Gesellschaft zeigt sich darin, wie sie ihre schwächsten Mitglieder behandelt.“ – Mahatma Gandhi

Ein Zitat, das einen wichtigen Grundgedanken beschreibt und mich maßgeblich bei meiner Entscheidung geprägt hat, im sozialen Bereich tätig zu werden.

Schon während meiner Schulzeit begleiteten mich zahlreiche Ideen und Wünsche bei der Frage, welchen Beruf ich später erlernen möchte. Ob Ärztin, Feuerwehrfrau, Erzieherin oder Psychologin – eines hatten meine Berufswünsche stets gemeinsam: Es sollte ein Beruf sein, bei dem es darauf ankommt, Menschen zu unterstützen und für andere da zu sein. Ich möchte lernen, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten, ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und ihnen neue Perspektiven zu ermöglichen. Dabei geht es mir nicht nur darum, einen Beruf zu erlernen, sondern auch darum, Werte wie Empathie, Respekt und Verantwortungsbewusstsein zu leben und mich sowohl beruflich als auch persönlich weiterzuentwickeln.

Das Zitat zeigt mir damit nicht nur, was ich werden möchte, sondern vor allem, wer ich sein möchte. Umso glücklicher war ich in diesem Jahr, als ich den Anruf von Frau Kullick erhielt und die Zusage der Stadtverwaltung Cottbus bekam.

Was studiere ich und warum habe ich mich für die Stadtverwaltung Cottbus als Praxispartner entschieden?

Seit dem 1. September 2026 studiere ich Soziale Dienste an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach am Standort Gera. Die Stadtverwaltung Cottbus bietet mir als Praxispartner die Möglichkeit, bereits während des Studiums praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der sozialen Arbeit zu sammeln und die Abläufe einer öffentlichen Verwaltung kennenzulernen. Zudem kann ich so die Verbindung zwischen sozialer Arbeit, rechtlichen Rahmenbedingungen und verwaltungsinternen Abläufen besser verstehen.

Da ich ein sehr heimatverbundener Mensch bin, ist es mir außerdem wichtig, auch hinsichtlich meiner beruflichen Perspektiven in der Region zu bleiben. Die Stadtverwaltung Cottbus ist für mich deshalb nicht nur ein Praxispartner, sondern vor allem eine Möglichkeit, meine berufliche Zukunft dort aufzubauen, wo ich mich verbunden fühle.

Wie wurde ich bei der Stadtverwaltung Cottbus aufgenommen?

Der Beginn meines dualen Studiums war für mich mit vielen neuen Eindrücken, Erwartungen und auch einer gewissen Aufregung verbunden. Schließlich begann für mich ein neuer Lebensabschnitt, in dem ich mich sowohl an die Anforderungen als auch an die Abläufe und Strukturen der Stadtverwaltung gewöhnen musste. Doch bereits während der Einführungswoche konnten mir die Aufregung und Ungewissheit genommen werden. Alle Auszubildenden und Studierenden wurden mit Zuckertüten und einem Lächeln im Gesicht begrüßt. Nachdem wir in der ersten Woche gemeinsam Seminare, Führungen durch die Stadtverwaltung und Workshops besucht hatten, lernten wir unsere Ausbilderinnen und Ausbilder bei einem Drachenbootrennen mit anschließendem gemütlichem Grillen kennen. Keine förmliche Kleidung, nicht im Büro, sondern draußen im Grünen und ganz ohne Zwang – eine Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.

Anschließend war es so weit und ich kam in meinem Patenfachbereich, dem Fachbereich 50 (Soziales), an. Auch hier habe ich mich schnell eingelebt. Bereits seit dem ersten Tag durfte ich Termine begleiten, mich einbringen und viel Neues dazulernen. Im November erwartet mich erstmals die Theoriephase in Gera. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf alles, was die kommende Zeit mit sich bringt.

Ob bei der feierlichen Begrüßung im Konservatorium oder später in meinem Patenfachbereich – während dieser Zeit wurde uns vieles mit auf den Weg gegeben. Wenn ich jedoch eine Botschaft aus der Einführungszeit bei der Stadtverwaltung Cottbus besonders mitnehme, dann ist es das Gefühl, herzlich willkommen zu sein.

Ebenso in Erinnerung geblieben ist mir die Aufforderung: „Fragen! Fragen! Fragen! Seien Sie neugierig, aufgeschlossen, hinterfragen Sie und stellen Sie sich nicht zufrieden mit der Antwort: Das war schon immer so!“

Kurz und knapp bedeutet das für mich: Sei mutig!