Zum Inhalt springen
Sorbisch-Übersetzung via Sotra: Erstübersetzung dauert 1–2 Min. (Limit bei Überlänge)
  1. Startseite
  2. /
  3. Aktuelle Information...
  4. /
  5. Elias Dominik Berndt...

Elias Dominik Berndt – Azubi zum Verwaltungsfachangestellten

Für die Ausbildung bei der Stadtverwaltung habe ich mich entschieden, da mich die öffentliche Verwaltung bereits seit vielen Jahren interessiert. Schon während meiner Schulzeit absolvierte ich mehrere Praktika in verschiedenen Verwaltungsbereichen. Besonders die Tätigkeiten rund um das Bau- und Immobilienwesen haben mich dabei fasziniert. Nach dem Erwerb meiner Fachhochschulreife sammelte ich zunächst Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen. Dabei wurde mir jedoch immer bewusster, dass ich meine berufliche Zukunft in der öffentlichen Verwaltung sehe.

Ein weiterer wichtiger Grund für meine Entscheidung waren die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, die der Beruf des Verwaltungsfachangestellten bietet. Neben einer sicheren beruflichen Perspektive eröffnet die Ausbildung zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Außerdem gefällt mir die Kombination aus rechtlichen, organisatorischen und praktischen Aufgaben, die den Berufsalltag abwechslungsreich gestaltet.

Obwohl ich ursprünglich aus der Region Potsdam komme, habe ich mich bewusst für die Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz entschieden. Die Stadt und die gesamte Lausitz befinden sich derzeit in einem spannenden Strukturwandel. Dadurch entstehen zahlreiche Projekte und Entwicklungen, die die Region nachhaltig prägen. Diese Dynamik und die Möglichkeit, einen kleinen Teil dazu beizutragen, haben mein Interesse besonders geweckt.

Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich meinem Wunschbereich, dem Fachbereich 23 – Immobilien, zugeteilt wurde. Bereits in den ersten Wochen konnte ich vielfältige Einblicke in die Arbeit dieses Bereiches gewinnen. Neben klassischen Bürotätigkeiten durfte ich bereits an Objektbesichtigungen, Übergaben sowie verschiedenen Außenterminen teilnehmen. Gerade diese Mischung aus Verwaltungsarbeit und praktischen Einsätzen vor Ort gefällt mir sehr. Kein Tag gleicht dem anderen, da immer neue Aufgaben und Anliegen hinzukommen. Dadurch bleibt die Arbeit abwechslungsreich und man erhält Einblicke in viele unterschiedliche Bereiche.

Besonders motivierend ist für mich der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Auch bei scheinbar kleinen Angelegenheiten, beispielsweise einer Garagenübergabe, merkt man schnell, wie sehr sich Menschen über eine Lösung oder Unterstützung freuen. Es ist ein gutes Gefühl, mit der eigenen Arbeit helfen zu können und positive Rückmeldungen zu erhalten.

Die Einführungswoche habe ich ebenfalls sehr positiv erlebt. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns gegenseitig kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Dabei kamen Auszubildende und Studierende aus den unterschiedlichen Bereichen zusammen – von den Verwaltungsfachangestellten über die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bis hin zu den dual Studierenden. Durch gemeinsame Aktivitäten entstand schnell ein gutes Gemeinschaftsgefühl.

Auch in meinem Patenbereich wurde ich von Anfang an herzlich aufgenommen. Mir wurden direkt feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Seite gestellt, an die ich mich jederzeit wenden kann. Darüber hinaus habe ich das gesamte Team als sehr offen, hilfsbereit und kommunikativ kennengelernt. Fragen sind jederzeit willkommen und man erhält stets Unterstützung. Dadurch fiel mir der Einstieg in den Arbeitsalltag leicht und ich fühlte mich von Beginn an als Teil des Teams.

Insgesamt haben mich die ersten Wochen bei der Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz in meiner Berufswahl bestärkt. Ich freue mich darauf, in den kommenden Ausbildungsjahren weitere Erfahrungen zu sammeln, neue Fachbereiche kennenzulernen und mein Wissen kontinuierlich auszubauen.

Stadtverwaltung Cottbus, 08.08.2023, **Foto: Stadt Cottbus / Andreas Franke**