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Gemeinsam im Dialog für mehr Teilhabe und Sicherheit in der SpreeGalerie

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Cottbus/Chóśebuz hat sich gemeinsam mit dem Beauftragten des Oberbürgermeisters für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein Bürgeranliegen in der SpreeGalerie vor Ort angesehen.

Anlass war der Sturz eines Seniors, der mit seinem Rollator unterwegs war. Nach Angaben des Bürgers war der Aufzug zu der Tiefgarage außer Betrieb, wodurch es zu der unglücklichen Situation kam. Der Vorfall wurde an den Beirat und den Behindertenbeauftragten herangetragen und zum Anlass genommen, die örtlichen Gegebenheiten zu prüfen und das direkte Gespräch mit dem Centermanagement der SpreeGalerie zu suchen.

Im Mittelpunkt des Vor-Ort-Termins stand die Frage, wie die Barrierefreiheit auch dann gewährleistet werden kann, wenn technische Einrichtungen wie Aufzüge ausfallen. Gerade für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Personen mit Rollatoren, Kinderwagen oder Rollstühlen können solche Ausfälle erhebliche Einschränkungen und Gefahren mit sich bringen.

Barrierefreiheit bedeutet auch, dass es funktionierende und verlässliche Alternativen gibt, wenn technische Anlagen ausfallen. Unser Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, damit sich ein solcher Vorfall möglichst nicht wiederholt.

„Uns geht es nicht darum, Schuldige zu suchen, sondern gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln, die die Sicherheit und Teilhabe aller Menschen verbessern. Bürgeranliegen nehmen wir sehr ernst. Sie helfen uns dabei, bestehende Barrieren zu erkennen und konkrete Verbesserungen anzustoßen“, betont der Beauftragte. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun ausgewertet. Der Beirat für Menschen mit Behinderungen und der Behindertenbeauftragte werden den Dialog mit der SpreeGalerie fortsetzen und sich dafür einsetzen, dass geeignete Maßnahmen entwickelt werden, um die Barrierefreiheit und die Sicherheit für alle Besucherinnen und Besucher weiter zu stärken.