Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Cottbus/Chóśebuz blickt auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. Eine Auswertung der bisherigen Sitzungen zeigt, dass der Beirat zahlreiche Themen nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgestaltet hat. Zu den Schwerpunkten gehörten:
- die medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderungen,
- die inklusive Kindertagesbetreuung,
- die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum,
- der Katastrophenschutz,
- die digitale Teilhabe sowie
- die Fortschreibung des Lokalen Teilhabeplans.
Besonders intensiv beschäftigte sich der Beirat mit der Unterstützung eines Medizinischen Behandlungszentrums für Erwachsene mit Behinderungen (MZEB) für Südbrandenburg. Gemeinsam mit dem Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen wurden hierzu zahlreiche Gespräche mit Fachakteuren, politischen Entscheidungsträgern und Partnern aus dem Gesundheitswesen geführt.
Auch die Verbesserung der Barrierefreiheit in Cottbus/Chóśebuz stand im Mittelpunkt der Arbeit. Themen wie:
- Behindertenparkplätze,
- barrierefreie Wegeführungen,
- Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs,
- öffentliche Gebäude,
- die Zugänglichkeit der BTU-Mensa sowie
- die Erreichbarkeit der Stadtverwaltung
wurden aufgegriffen und durch Vor-Ort-Begehungen begleitet.
Darüber hinaus setzte sich der Beirat für die Weiterentwicklung inklusiver Sportangebote, die digitale Barrierefreiheit sowie die Verbesserung öffentlicher barrierefreier Toiletten ein. Die Mitglieder brachten ihre Erfahrungen und Hinweise zudem in zahlreiche Planungs- und Beteiligungsverfahren der Stadt ein.
Dr. Normen Franzke, Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt Cottbus/Chóśebuz, würdigt das Engagement der ehrenamtlichen Mitglieder:
„Die Auswertung der vergangenen Monate zeigt eindrucksvoll, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann. Der Beirat hat sich von einer rein beratenden Interessenvertretung zu einem aktiven Gestalter von Inklusion und Barrierefreiheit in unserer Stadt entwickelt. Dafür gebührt allen Mitgliedern großer Dank und Anerkennung.“
Die Arbeitsschwerpunkte und die weiteren Herausforderungen des Jahres 2026 werden im September im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Rechte für Minderheiten vorgestellt. Bis dahin wird der Beirat die bisherigen Ergebnisse auswerten und gemeinsam die zukünftigen Handlungsfelder beraten.