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Cottbuser Behinderten- und Seniorenvertretungen wenden sich an Landesgremien

Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen und Senioren der Stadt Cottbus hat gemeinsam mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen und dem Seniorenbeirat der Stadt Cottbus eine Stellungnahme an den Landesbehindertenbeirat Brandenburg sowie den Landesseniorenrat Brandenburg e. V. übersandt.

Hintergrund sind die derzeit öffentlich geführten Diskussionen über den sogenannten „Effizienten Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ sowie die damit verbundenen möglichen Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen, Seniorinnen und Senioren sowie weitere auf Unterstützung angewiesene Personengruppen.

„Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen sind auf verlässliche Unterstützungsstrukturen angewiesen. Deshalb ist es wichtig, dass mögliche Veränderungen frühzeitig transparent kommuniziert und die Interessenvertretungen der Betroffenen in die Diskussion einbezogen werden“, erklärt Normen Frabnzke, Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen und Seniorenbeauftragter der Stadt Cottbus. In ihrer Stellungnahme bitten die Cottbuser Interessenvertretungen die Landesgremien, sich mit den bekannt gewordenen Sachverhalten zu befassen und sich für Transparenz sowie eine frühzeitige Beteiligung der betroffenen Menschen und ihrer Vertretungen einzusetzen. Dabei betonen die Verfasser ausdrücklich, dass es nicht darum gehe, notwendige politische oder finanzielle Diskussionen grundsätzlich in Frage zu stellen. Vielmehr müsse sichergestellt werden, dass mögliche Reformvorhaben offen kommuniziert, ihre Auswirkungen nachvollziehbar dargestellt und die Perspektiven der Betroffenen angemessen berücksichtigt werden.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen, der Seniorenbeirat sowie der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen und Senioren der Stadt Cottbus sehen in einem offenen Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Sozialverbänden und Interessenvertretungen eine wichtige Voraussetzung für tragfähige und ausgewogene Entscheidungen. Mit der Übersendung der Stellungnahme möchten die Cottbuser Interessenvertretungen einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten und zugleich auf die Bedeutung von Teilhabe, Mitwirkung und Transparenz aufmerksam machen.